Allgemein

Medienfreiheit ist kein Prinzip à la carte

Medienfreiheit wird selten mit einem großen Knall ausgehöhlt. Meist beginnt es leise: mit beschleunigten Verfahren, mit finanziellen Einschnitten, mit wachsendem „Kontrollbedarf“. Die Beispiele aus Ungarn und der Slowakei zeigen, wohin solche Schritte führen können. Genau dieses Muster zeichnet sich derzeit auch in Litauen ab – und das ist alarmierend.

Allgemein

Ein europäischer Rahmen, der Unternehmen Luft lässt

Viele Unternehmen erleben Europa nicht als einheitlichen Markt, sondern als ein Nebeneinander unterschiedlicher Regeln. Wer mit einem jungen Betrieb über Grenzen hinweg wachsen will, stößt schnell auf verschiedene Gesellschaftsformen, nationale Sonderwege und formale Neuanfänge. Das kostet Zeit, Geld und Energie – gerade in einer Phase, in der Wachstum eigentlich Raum bräuchte. Genau an diesem Punkt setzt der Vorschlag für ein sogenanntes 28. Rechtsregime an.

Allgemein

Fluggastrechte sichern – und Schutzlücken für Reisende schließen

Verspätungen, kurzfristige Annullierungen oder fehlende Unterstützung am Flughafen sind für viele Passagiere inzwischen vertraute Begleiter. Seit mehr als zwanzig Jahren sorgt die europäische Fluggastrechteverordnung dafür, dass Reisende in solchen Situationen nicht auf sich allein gestellt sind. In den vergangenen Monaten stand genau diese Absicherung erneut zur Disposition.

 

Allgemein

Deeskalation braucht Grenzen

Die transatlantische Partnerschaft bleibt für Europas Sicherheit von zentraler Bedeutung. Gerade deshalb ist es nicht hinnehmbar, sie durch einseitige Drohungen, erratische Zuspitzungen oder bewusste Provokationen zu belasten. Dialog und Kooperation bleiben der richtige Weg – sie setzen jedoch gegenseitigen Respekt, Verlässlichkeit und die Anerkennung gemeinsamer Regeln voraus. Wer diese Grundlagen infrage stellt, beschädigt Vertrauen.

 

Allgemein

Genug bewertet. Konsequenz ist jetzt die einzige offene Variable

Die Lage im Iran ist entsetzlich. Sie ist kein vorübergehender Ausnahmezustand. Was wir derzeit erleben, ist eine systematische Eskalation staatlicher Gewalt gegen die eigene Bevölkerung. Seit Wochen gehen Menschen im ganzen Land auf die Straße: Frauen und Männer, junge Menschen, Angehörige von Minderheiten, Familien. Sie artikulieren sehr unterschiedliche politische Erwartungen – gemeinsam ist ihnen die Forderung nach Würde, Freiheit, rechtlicher Sicherheit und einem Ende staatlicher Gewalt.

 

Allgemein

Königlicher Besuch mit starker Botschaft

Königlicher Besuch verdient einen angemessenen Empfang. Und so betraten 21 Sternsingerinnen und Sternsinger aus sechs Nationen am Mittwochvormittag über den VIP-Eingang das Europäische Parlament. „Gleich beim Eingang sind wir über einen roten Teppich gegangen und wurden fotografiert – fast so, als wären wir Stars,“ war die dreizehnjährige Valerie aus Oberösterreich viele Stunden später noch ganz überwältigt.

Allgemein

Von Handtaschen, Aufzügen und der europäischen Kraft des Karnevals

Pinkes Krokoleder plumpste auf anthrazitfarbenes Polyester. Ein Reißverschluss ging auf, jemand hob leicht die Augenbraue. Das Band der Sicherheitskontrolle im Europäischen Parlament transportierte an diesem Dienstagnachmittag eine Damenhandtasche, die es locker mit jedem mobilen Maskenbildner-Wagen hätte aufnehmen können: Lippenstifte von außerordentlicher Blendkraft, Pinsel wie fein sortierte Werkzeuge, Farben, die man an diesem Ort sonst eher selten sieht. Ein kurzer Moment gespannter Aufmerksamkeit – dann kollektives Grinsen. Kein gefährliches Mascara, keine verdächtigen Substanzen. Alles gut. Die Handtasche durfte passieren.

Allgemein

Erasmus+ braucht Gegenseitigkeit – gut, dass Großbritannien zurückkehrt

Pressemeldung

Dass das Vereinigte Königreich ab 2027 wieder am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ teilnehmen wird, ist eine gute Nachricht für junge Menschen in Europa. Sie zeigt, dass Zusammenarbeit im Bereich Jugend und Austausch auch nach schwierigen politischen Einschnitten wieder möglich ist.

Allgemein

Qu-Bär Klaus on Tour!

Manchmal beginnt Europa mit Papier, Stoff und einer guten Idee. Und mit Menschen, die sich Zeit nehmen.

Qu-Bär Klaus ist so entstanden – als Maskottchen für unseren Podcast Europa2Go. Über viele Wochen wurde begeistert gezeichnet, verworfen, neu angesetzt. Stoffe wurden ausgesucht, Formen ausprobiert, Augenfarben diskutiert. Und nach und nach begann Klaus, eine eigene Geschichte zu erzählen.